It\'s like there has never been a problem
I'm an author by birth. There's no choice in this matter.
"I shall wear necklaces and a white dress without sleeves at night. There will be parties in brilliant rooms; and one man will single me out and will tell me what he has told no other person. He will find in me some quality, some peculiar thing. But I do not want to be fixed, to be pinioned. I tremble, I quiver, like the leaf in the hedge, as I sit dangling my feet, on the edge of the bed, with a new day to break open. I have fifty years, I have sixty years to spend. I have not yet broken into my hoard. This is the beginning." - Virginia Woolf, The Waves
I want to travel. I want to feel the ocean water on my skin. I want my feet to feel the dewy grass. I want to dance and lay on the flowers with someone lovely.
10.3.13 13:35


London

London ist zu lange her und sie hasst die Tatsache, dass die Arbeit ihr die Fähigkeit zu schreiben raubt. Es ist einfach Wörter aneinanderzureihen, aber sie klingen schon seit einer Ewigkeit nicht mehr wie früher und sie hat keine Ahnung wie man Verlorenes wiederfindet.

Aber zunächst… London.

Der Flug hat Verspätung. Eins. Zwei. Drei. Vier. Sie hat keine Lust mehr zu zählen und gleitet irgendwo zwischen Wachen und Schlafen hin und her. Das Personal ist unfreundlich und der Boden zu hart. Niemand hält es für nötig ihnen etwas zu sagen und sie sind zu erschöpft um zu fragen. Vielleicht ist es eine Art von Erfahrung, die die Fluggesellschaft mit sich trägt und im Grunde würde es hier wohl niemanden wundern.

Als es los geht gleicht es einer live-Sendung von QVC und sie will sich eigentlich gar nicht mehr daran erinnern.

Die Einreise dauert 1,5 Stunden und ihr tun die Leute, die zu den Olympischen Spielen die Grenze einrennen wollen jetzt schon leid. Ein Mann – er ist ziemlich korpulent – tritt ihr auf den Fuß und dieser soll zwei Wochen später immer noch wehtun. Die Worte Gebrochener Mittelfußknochen liegen auf ihrer Zunge, aber es kann trotzdem noch ein schönes Wochenende werden.

Ihr Hotel im Süden Londons liegt ihrer Meinung nach eher in Südfrankreich.

So viel zum Thema ‚Schönes Wochenende.’

Aber das ist eine Lüge. Da sind das Sherlock Holmes Museum, Fotos, die sie niemals ihren Kindern zeigen kann, das Toy Kingdom in Harrods (niemand erwähnt Harry Potter Zauberstäbe) und die Royal Albert Hall. Da sind rote Busse und schwarze Taxen und ein Lachen, das in ihrer Brust vibriert.

Jetzt ist sie wieder hier und der Himmel hängt noch immer voller grauer Wolken.

Es gibt hier Dinge, die sich niemals ändern werden. Das Geräusch eines Krankenwagens um 3 Uhr morgens. Die vibrierende Decke, wenn ihre Nachbarn ein Zimmer durchqueren. Die Tatsache, das Australien immer noch wie eine nie verlöschende Flamme an ihrem Körper leckt.

18.5.12 19:04


Whether Paris or Rome

Paris verliert seinen Zauber niemals. Das ist eine der Tatsachen, an denen sie sich festhält, während sie gegen Menschenmassen ankämpft und versucht Luft zum Atmen zu finden. Es ist anders – jedes Mal – und vielleicht ist dies der Grund, aus dem sie zurückkehren muss. Womöglich ist es auch einfach eine verquere Obsession, die sie einfach nicht mehr loslässt.

Dieser Drang sich einfach von der Eintönigkeit des Alltags zu lösen. Aber diesmal ist Steffi dabei und es ist befreiend und hinderlich zugleich. Sie kann sich nicht entscheiden, aber sie tendiert in Richtung des positiven, auch wenn mehr Dinge schiefgegangen sind als beim letzten Mal.

Worte, die nun eigentlich tief in ihre Haut eingebrannt sein sollten stecken noch immer in ihrem Kopf fest und es ist schwer sie nicht heraus zu schreien und der einzige Trost ist die Tatsache, dass sie weiß, dass es Steffi genauso geht. Aber da sind Sacré Coeur und Youri und sie weiß, dass es immer noch Dinge gibt, die die Seele heilen. Dort oben ist es einfach sich zu bewegen und das Unmögliche scheint doch so nah zu sein, dass sich ein Funken Hoffnung bemerkbar macht. Kitzelnd. Kaum greifbar.

Die Menschen schieben sich noch immer in Wellen vor ihren Füßen entlang – sie stolpert, fällt und der schmerzende Kopf hilft ihr dabei auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben. Kein Traum hält ewig und ohne Montparnasse und Serge Gainsbourgs Grab scheint sowieso etwas zu fehlen. Ein Grund noch einmal in Illusionen zu versinken, die sie eigentlich nie zulassen wollte.

Francesco erscheint wie aus dem Nichts und verschwindet im Schatten ihrer Erinnerungen. Irgendwo ist da ein Lachen, dass noch lange in ihrem Kopf existieren wird und Steffi versteht es – zum Teil. Es geht nicht um Sehenswürdigkeiten, Eiffelturm, Notre Dame und eine Brücke, die für die Beiden symbolisiert, als sie sollte. Vielmehr ist es die Hoffnung, sich nicht gänzlich in allem zu verlieren.

Ihre linke Hand zittert, als sie in den Flieger steigt denn der Abschied ist ihr schon immer am schwersten gefallen. Die Möglichkeit einfach dort zu bleiben und in diesem Traum zu leben ist niemals völlig greifbar. Sie ist feige oder auch nicht. Manchmal kann sie sich nicht entscheiden. Aber es ist näher an Zuhause als gewöhnlich, auch wenn sie in der Zwischenzeit die Bedeutung des Wortes ‚Zuhause‘ vergessen hat.

Alles scheint so schrecklich schwer in Worte zu fassen zu sein. Atmen. Weitergehen. Verfluchter Kreislauf.

Fuck you.

10.4.12 19:33


She tries to breathe, to move, to squirm but she’s stuck in her own predictability. There are harsh words from strangers and she is still not able to wrap her mind around this thing that’s going on between her and others. While she tries not to get upset, she can’t help herself.

So there’s beer and the dizzy feeling in her head. It’s almost like floating and it’s hard not to run away.

The possibility of more is stuck in her head and she can’t help but think about the ‘what ifs.’

They’re all kind of stuck in this nightmare. She is too old and the others are not old enough, she muses, while she wants to drown in her pillows and dreams of Australian summer nights. It’s not the first time she thinks back and even though it’s barely a month away she feels like she’s slipping away in this same type of stereotypes her parents put her in.

She’s trembling, quivering like a leaf in the hedge, while Virginia Wolf is in her mind. There are wishes of special movements and breathtaking decisions. But here it’s different and nobody seems to understand her own way of thinking. Nobody seems to care.

So there is the possibility of floating. Just keep on floating.

3.4.11 19:44


ask me no questions, i'll tell you no lies

Sie fühlt sich auf merkwürdige Art und Weise unverbunden mit der Welt. Etwas it nicht in Ordnung und sie driftet hin und her, ohne wirklich etwas zu finden woran sie sich festhalten kann.

Versprechen, die sie sich vor kurzer Zeit noch selbst gemacht hat verschwinden in einem Teil ihres Selbst, das sie bereits seit Jahren zu verbergen weiß. 

Es scheint sich für sie selbst so viel geändert zu haben, wohingegen für alle anderen alles beim alten zu sein scheint. Da ist diese Angst erneut in diese Art von Stagnation gezogen zu werden, die sie noch nie hatte ertragen können. Sich zu befreien ist einfach, doch sie ist noch nicht bereit diese Entscheidung zu treffen, denn mit Endgültigkeit hatte sie noch nie besonders gut umgehen können.

Also geht sie weiter. Vor. Zurück. Links. Rechts. Ein verfluchter Kreislauf, der langweilige Tage und fiktive Erwartungen zu versprechen scheint. Im Moment ist es genug. Wie lange noch ist eine Frage, die sie sich selbst nicht zu beantworten wagt. 

Da ist eine Option. Zwei. Drei. Die Sache, die sie beschäftigt ist die, ob sie mit der Entscheidung leben kann. Denn wenn sie einmal einen Schritt in diese Richtung geht, weiß sie nicht, ob es ein Zurück geht. 

Das Jetzt ist tröstlich.

Das Dann ist beängstigend. 

Und womöglich hat sie in diesen zwei Wochen einfach wieder vergessen, wie man sich richtig bewegt. 

8.3.11 21:18


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